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„Heiliger Krieg und heiliger Frieden“ – Theologischer Abend
25.09.2017 @ 19:30 - 21:30
Der Beitrag der Religionen für den Frieden
400 Jahre nach dem Beginn des Dreißigjährigen Krieg treffen sich die Vertreter der Religionen in Münster und Osnabrück um Wege zum Frieden zu gehen und zu suchen.
Ist eine kleine und große Ökumene möglich, die dem Frieden dient?
Damit setzen wir uns an diesem Abend im Hören und im Gespräch auseinander.
Referent und Impulsgeber: Paul Stollhof
Ort: Aula, St. Agnes
Noch einige Infos zu Treffen in Münster und Onabrück:
Vom 10. bis 12. September 2017 treffen sich in Münster und Osnabrück führende Repräsentanten von Kirchen und Religionen sowie tausende Teilnehmer in den Domstädten. Die Initiative geht von der Gemeinschaft San Egidio aus. Seit dem ersten Friedensgebet in Assisi 1986 veranstaltet die Gemeinschaft jährlich internationale Folgetreffen an wechselnden Orten.
Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode: „Beide Städte stehen für das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Hier wurde im gesamteuropäischen Friedenskongress in den Jahren 1641 bis 1648 der Westfälische Friede geschlossen“. Die beiden Friedensstädte Münster und Osnabrück seien daher aufgrund ihrer Geschichte „Orte des Dialogs und der Verständigung“. Bode: „Es ist deshalb ein gutes Zeichen, dass sich die Vertreter der Religionen hier treffen, um den ‚Geist von Assisi‘ spürbar werden zu lassen und den Frieden in der Welt zu fördern.“