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Gott suchen zwischen (Macht)Missbrauch und Liebe zur Kirche

16.Juni @ 19:30 - 21:00

Zurzeit verlassen viele Menschen – vor allem Frauen – enttäuscht die Kirche. Sie fühlen sich nicht wahrgenommen und wertgeschätzt. Sie sind resigniert, enttäuscht, verletzt… Andere, z.B. die Opfer des strukturellen Missbrauchs, leiden und werden neu traumatisiert durch Vertuschung, Verzögerung, Verantwortungslosigkeit… Die Standesämter haben lange Wartezeiten wegen der großen Zahl der Austrittswilligen. Die Kirche verliert Mitglieder, gesellschaftlichen Einfluss, Achtung… Gleichzeitig nehmen die Menschen eine Taubheit, eine Verfettung der Herzen, ein Schulterzucken bei den Verantwortlichen wahr.

Andere Menschen unterscheiden zwischen den reformunwilligen Amtsträgern und dem, was sie in der Kirche erlebt haben und was „ihre Liebe geweckt hat.“ Sie bleiben noch und geben es nicht auf, etwas zu bewegen. Die Hoffnung auf den synodalen Weg ist noch da. Der Gesprächsfaden ist noch nicht ganz gerissen. Viele, die ausgetreten sind, unterscheiden zwischen ihrem Glauben, der ihnen wichtig ist, und der Kirchenzugehörigkeit. Weil sie glauben, wenden sie sich ab, um ihren Glauben nicht zu gefährden…

Wie ist in einer solchen Gemengelage Glauben möglich? Worauf hoffen? Woran sich orientieren? Was wissen wir aus der Geschichte des Christentums über solche kritischen Situationen? Und welche Lösungsversuche gab es?  Kann die Weitergabe des Glaubens noch gelingen?

Warum ist die „semper reformanda“ (die ständig sich reformierende) so reformunwillig?

Versuche einer Antwort auf die zahlreichen Fragen……

Das Thema trifft jeden und macht sehr nachdenklich. Nach dem Vortrag besteht wieder die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.

 

Referent: Paul Stollhof

Anmeldung bis zum 10.06.2021 an Christoph.Martini@gmx.net

Details

Datum:
16.Juni
Zeit:
19:30 - 21:00

Veranstaltungsort

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